Hi, ich bin Anna!

Hi, ich bin Anna und das sind meine virtuellen vier Wände. Viel Spaß beim Stöbern!

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  • Kurze Kaffeepause mit dem Geburtstagskind trjudixy Wenn morgen noch froileinmuehlehellip
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Zwischen den Stühlen

Zum Ende meiner mündlichen Prüfung vom Studium hatte ich große Pläne und eine ebenso große Liste mit Dingen, die ich erledigen wollte. Erstmal sollten ein Geburtstag und Einweihung in Magdeburg gefeiert werden (wo auch diese Bilder entstanden sind) und dann der erste Mai in Berlin. Danach wollte ich mit einer Outfitwoche den Blog wieder voran bringen und trotz viel Arbeit sowie Bedenken, habe ich die Woche umgesetzt und bin total happy damit! Jetzt haben wir Ende Juni und irgendwie habe ich von der Liste, abgesehen von den gerade genannten Punkten, noch nicht wirklich viel abgearbeitet. Zwei Monate ist die MüPrü jetzt her und seitdem muss ich nicht mehr (gefühlt) hunderte Seiten pro Tag lesen und mir Fakten in den Kopf hämmern. Demnach müsste ich mehr Zeit denn je haben. Trotzdem beschleicht mich das Gefühl zwischen den Stühlen zu sitzen. Das Gefühl beschleicht mich nicht nur – es hält mich sogar fest umklammert und diese Umklammerung lähmt mich. Die Stühle zwischen denen ich wie bei einer Partie „Reise nach Jerusalem“, bei der ich der letzte Spieler bin, für den kein Platz mehr frei ist, heißen: Masterstudium, Beruf, Blog, Instagram, Selbstständigkeit und das schwarze Loch unter den Stühlen „was mache ich eigentlich nach dem Studium?“.

Masterstudium
… oder wie ich es auch gerne nenne: Der Endgegner! Ich habe über die letzten eineinhalb Jahre alle Credits gesammelt, die MüPrü mit einem unerwartet guten Ergebnis hinter mich gebracht und jetzt gibt es nur noch ein Hindernis zu überwinden, die Masterarbeit. Und überwinden ist da tatsächlich das richtige Wort. Zwar habe ich mir schon Gedanken zum Thema gemacht und ein bisschen Lektüre recherchiert, aber so richtig schaffe ich es noch nicht anzufangen, denn es gibt so viele andere Dinge, die ich in Angriff nehmen möchte und noch „schnell“ vorher erledigen will (zum Beispiel dieser Blogpost). Plötzlich wirken alle Stühle wesentlich interessanter als dieser und eigentlich wollte ich noch Fenster putzen. Erkennst du das Muster?

Beruf
In meinem work from home Post habe ich euch ja bereits verraten, dass ich zwanzig Stunden die Woche fest für eine Firma arbeite. So finanziere ich mein Leben und bin damit auch zufrieden. Allerdings bleiben so von einer Fünftagewoche auch nur noch zweieinhalb Tage für beispielsweise die Masterarbeit. Somit ist quasi vorprogrammiert, dass ich die Wochenenden auch dazu nutzen muss zu lernen, Hausarbeiten zu schreiben und all das zu erledigen, was sonst liegen bleibt. Aber jeder Studierende kennt das und von irgendwas muss man auch leben. Wer hat nochmal gesagt, die Unizeit sei die schönste Zeit im Leben?

Blog
Noch kein Blogpost für die nächste Woche in Arbeit? Und sofort fangen meine inneren Alarmglocken an zu schrillen. Die letzten zwei Wochen habe ich es einfach mal sein lassen und mich auf die anderen Stühle konzentriert. Man muss einfach akzeptieren, dass man nicht an allen Projekten gleichzeitig arbeiten kann, aber für eine Perfektionistin und Arbeitstier ist das gar nicht so leicht zu akzeptieren. Vor mir liegt eine lange Liste mit Blogposts und ich gebe mein Bestes, dass es hier erstmal keine große Stille mehr gibt.

Instagram
Instagram ist für Blogger wie eine Haustür. Außer über Google findet sonst keine vergleichbare Anzahl neuer Leser deinen Blog, wie durch Instagram. Daher muss man diese Haustür pflegen und in Schuss halten. Seit der Mottowoche war ich irgendwie überhaupt nicht mehr zufrieden mit meinem Feed. Nachdem ich ihm aber ein kleines Makeover gegeben habe, ist es besser und ich versuche diesen Standard zu halten. Ich habe der Tür quasi einen neuen Anstrich verpasst. 😉

Selbstständigkeit
Wie auch anderen Bloggern, Influencern oder Menschen auf Social Media stellt sich irgendwann die Frage, ob man entweder seinen Blog zu seinem Unternehmen macht oder ob man sein Knowhow und Fähigkeiten verkauft. In der letzten Zeit habe ich mich versucht zu sortieren und meine Möglichkeiten abzuklopfen. Sobald sich hier etwas entwickelt, lasse ich euch natürlich daran teilhaben, denn ohne cleanlines hätten sich viele Türen nicht geöffnet. Ein echter Girlboss und Selbstständigkeitsinspiration ist die liebe Frau Hölle. Wenn ihr sie noch nicht kennt, dann müsst ihr unbedingt mal vorbeischauen! Da kann man sich die Motivation quasi tütenweise abholen.

Was mache ich eigentlich nach dem Studium
Eine Frage, die wahrscheinlich jeder hasst. Besonders, weil viele Verwandte nichts von meinem „Internetleben“ wissen. Fakt ist, dass sich die Zeiten geändert haben und man sich weder wirklich aussuchen kann, wo man landet, selten aus der Uni direkt von den Firmen förmlich „abgeworben“ wird und besonders als Geisteswissenschaftler keinen vorgezeichneten Weg hat. Aber ich bin optimistisch, denn ich glaube an mich und meine Fähigkeiten und außer mir geht es auch niemanden etwas an, welches Berufsziel ich anstrebe und welche Pläne ich verfolge. Daher ist es auch nicht schlimm, wenn Tante Gerda nicht versteht, was ein Blog und Social Media sind. Wir sind jung und müssen noch lange genug arbeiten, also lohnt es sich nach den Sternen zu greifen und etwas zu riskieren. Mach was auch immer dein Bauch oder Herz dir sagt und es ist das Richtige für dich. Das Motto für die nächste Zeit ist also: Einfach mal machen.

Das sind alle meine Stühle und bis es weniger werden, balanciere ich einfach zwischen ihnen hin und her. Und manchmal ist es auch einfach schön die Stühle, Stühle sein zu lassen und auf der Schaukel Platz zu nehmen.

 

 

 

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