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Hi, ich bin Anna und das sind meine virtuellen vier Wände. Viel Spaß beim Stöbern!

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Vier Wahrheiten und eine Lüge – Travel Edition!

Ich wünschte, mir wäre diese Idee gekommen. Der volle Credit geht an die talentierte Powerfrau Lina Mallon. Ich stelle so gerne selbst Vermutungen an, welche Lüge sich bei ihr zwischen den Wahrheiten versteckt hält, dass ich meine eigene Variante geschrieben habe. Da ich bald wieder meinen Koffer packe, will ich euch vorher noch ein paar Geschichten erzählen, die ich tatsächlich so auf Reisen erlebt habe. Allerdings versteckt sich auch eine Lüge darunter. Errätst du, was erfunden ist?

1) Mein Nachname hat fast dazu geführt, dass ich nicht einreisen durfte

In meinem Nachnamen steckt ein Umlaut und das ist in Europa eigentlich kein Problem. Aus Ä wird AE, aus Ö wird OE und so weiter. Leider wussten das die Flughafenmitarbeiter in den USA nicht und wollten mich nicht passieren lassen. Die Begründung war, dass mein Name nur mit U (Bordkarte) nicht identisch mit meinem Pass war (UE bzw. Ü). Mir stand wirklich der Schweiß auf der Stirn und ich war mir echt nicht sicher, ob sich das klären lässt, bevor das Flugzeug abhebt. So kam es, dass ich fast nicht in Amerika einreisen durfte.

2) Verrückte Nacht in Mexiko

Ich bin mir sicher, dass nicht nur ich diese Nacht nicht vergessen werde. Wir lagen nichtsahnend in unseren Betten und haben seelenruhig geschlafen, als es an der Tür klopfte. Die Lautstärke entsprach aber nicht dem eines „Darf ich mal kurz stören?“, sondern glich eher einem „Ich trete gleich die Tür ein!“. Wir waren also sofort wach. Aber wer klopft nachts auf diese Art an ein Hotelzimmer? Derjenige muss sich an der Tür geirrt haben! Also blieben wir liegen. Nach und nach hörten wir das laute Klopfen auch an anderen Hotelzimmertüren im Gang. Langsam erwachten immer mehr Leute in ihren Zimmern. Auch die zwei jungen Pärchen neben uns waren wach und diskutierten. Auf einmal riefen sie laut und ihre Zimmertür wurde zugeknallt. Danach war alles still. Die Ruhe wurde von unserem Zimmertelefon unterbrochen, das plötzlich klingelte. Verschlafen und irritiert von dem Lärm beantwortete meine Begleiterin den Anruf. Wir sollten doch bitte aufhören, an fremde Türen zu klopfen und schlafen gehen, sagte der Mann von der Rezeption. Wir? Wir liegen im Bett und versuchen zu schlafen! Irgendwie Klischee, dass der Verdacht auf die zwei jungen Mädchen (wir waren 22 und 21 Jahre alt) fällt. Der Rezeptionist entschuldigte sich, bat uns unter keinen Umständen die Zimmertür zu öffnen und im Zimmer zu warten. Der Sicherheitsdienst würde jetzt das Gelände absuchen. Wenig später hörte man dann die Security die Gänge abgehen. Irgendwann bin ich dann mit einem mulmigen Gefühl im Bauch wieder eingeschlafen und am nächsten Tag war wieder alles wie immer. Was in der Nacht passiert ist? Keine Ahnung, aber komisch und ein bisschen gruselig war es schon.

3) Pass getauscht

Falls jeder einen Zwilling auf der Welt hat, dann bin ich mit meinem zur Schule gegangen. Obwohl sie rothaarig und ich blond bin, wurden wir regelmäßig auf Fotos und in Natura verwechselt. Sogar unsere Eltern sprachen uns durchaus mal mit dem Namen des anderen an, wenn wir uns gegenseitig besuchten. Auch auf der Straße wurden wir angesprochen, ob wir Zwillinge seien. Selbst die Gesichtserkennung vom Handy hielt uns für die gleiche Person. Auf Klassenfahrt in der Oberstufe wollten wir es dann wissen und tauschten kurzerhand am Flughafen unsere Pässe. Zur Sicherheit sind wir allerdings hintereinander gelaufen, damit wir sie notfalls zurücktauschen können. Wir hatten einen ziemlich mürrischen Beamten erwischt, der es genau wissen wollte. Während er mehrmals zwischen dem Pass meiner Freundin und mir hin und her schaute, war ich ganz nervös. Nach einem letzten prüfenden Blick in mein Gesicht ließ er mich mit dem Pass meiner Doppelgängerin durch. Kurz danach kam auch sie ohne Probleme durch die Kontrolle. Prüfung bestanden!

4) Der fremde Koffer

Wir kennen ja alle die Horrorgeschichten von Koffern, die auf der Reise irgendwo verloren gehen. Mein Gepäckstück ging zwar auch verloren, aber auf eine etwas andere Art. Um meinen Koffer schneller auf dem Kofferband am Flughafen zu erkennen, hat mir meine Tante einen froschgrünen Hartschalenkoffer gekauft. Die Farbe schrie förmlich nach „Nimm mich mit, ich gehöre dir!“. Daher habe ich ihn auch ziemlich schnell auf dem Kofferband entdeckt, entgegen genommen und bin weiter zum Ausgang. Als ich endlich am Zielort ankam und einige Sachen aus dem Koffer nehmen wollte, stellte ich fest, dass da drin nicht meine Sachen waren. Demzufolge war das auch nicht mein Koffer! Wie sich später herausstellte, gehörte dieser einem AuPair-Mädchen aus Deutschland, die ebenso verdutzt ihren Koffer öffnete und auf meinen Inhalt stieß. Die Sache ließ sich zum Glück relativ schnell aufklären. Seitdem habe ich immer irgendeine Art von Band an meinem Gepäck, damit ich sicher weiß, dass es auch wirklich meins ist!

5) I took a train to Moscow

Frag mich nicht, wie genau diese Idee entstanden ist, aber in den Ferien meines ersten Semesters an der Uni wollte ich mit einer Freundin nach Russland fahren. Aber nicht mit dem Flugzeug, sondern mit dem Zug. Keiner von uns hat russische Wurzeln, spricht auch nur ein Wort Russisch oder hat irgendeinen Bezug zu dem Land, aber wir wollten eben dahin. Genauso abenteuerlich wie das klingt, war es dann auch. Gleich zu Beginn der Zugreise wurden wir kurz hinter unserem Heimatort von einer Mitarbeiterin der deutschen Bahn kontrolliert. Wir zeigten brav unsere Fahrscheine und die Kontrolleurin ließ ihren Blick über das Ticket schweifen. Die Mitarbeiterin wollte es uns schon zurückgeben und hielt dann doch inne. Sie schaute erneut auf das Ticket, blickte hoch und sagte: „Na sie haben ja noch eine ganze schöne Strecke vor sich!“ Wir lachten. Zwei Tage, mehrere Länder und Züge später kamen wir dann in Moskau an und die Reise hatte sich mehr als gelohnt!

Na, welche der Erzählungen ist erfunden? Gib deinen Tipp doch in den Kommentaren ab!

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