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Land in Sicht – Trekking-Eifel

Es ist 16 Uhr als endlich das ganze Gepäck verräumt ist und wir die Autotüren zuschlagen. Wir starten in Bonn und das Navi zeigt etwas unter einer Stunde Fahrzeit an. Natürlich stehen wir im Stau, aber mit jedem zurückgelegten Kilometer wird die Landschaft weiter und der Kopf klarer. Jetzt nur noch die Rucksäcke aufsetzen und los geht’s. Die Strecke ist zwar nicht lang, aber mit dem Gepäck doch beschwerlicher als gedacht. Vier Mal rechts, nach der kleinen Hütte Ausschau halten und dann ist man fast da. Als letzter Hinweis dient nur noch ein Foto von einem Baum. Ein kleiner Pfad führt vom Weg ab. Schließlich haben wir den Platz „Land in Sicht“ erreicht. Wie eine Rettungsinsel liegt das kleine Holzplateau im langsam lichter werdenden Wald.

Trekking-EifelEigentlich darf man in Deutschland nicht einfach so im Wald schlafen, also wildcampen. Mit Trekking-Eifel kann man aber genau das an insgesamt vier verschiedenen Plätzen in der Eifel machen. Jedes Camp besteht aus einem Holzplateau, dass für zwei Zelte reicht. Die Buchung erfolgt über die Internetseite www.trekking-eifel.de. Ein Zelt kostet pro Nacht 10€. Wer die Nacht ungestört verbringen möchte, bucht einfach beide Plätze. Zum Camp gehören außerdem noch ein kleines Klohäuschen und ein Tisch mit zwei Bänken.

 

Trekking-Eifel

Nachdem wir unser Zelt aufgestellt beziehungsweise aufgeworfen hatten, sowie alles für die Nacht vorbereitet war, konnten wir unser Magenknurren nicht mehr ignorieren und es war Zeit für eine ausgiebige Brotzeit. Man darf an den Camps weder offenes Feuer, noch Gaskocher verwenden, daher gab es zum Abendessen und Frühstück nur „kalte Küche“, aber der Ausblick macht das mehr als wett und unser Menü kann sich auf jeden Fall sehen lassen.
Nach dem Abendessen und einiger Runden Kartenspiel haben wir dann die letzten Stunden Tageslicht genutzt und die Gegend erkundet. Den Namen „Land in Sicht“ für dieses Camp, hätte man nicht besser wählen können. Ich wäre am liebster durch jedes Feld gelaufen und hätte jeden Grashalm angefasst. Man fühlt sich auf einmal so ursprünglich und frei.

Trekking-Eifel

Irgendwann muss jeder Entdecker mal in seinen Schlafsack kriechen. Wer schnell friert, sollte unbedingt ein wärmeres Modell einpacken, denn obwohl es tagsüber vierundzwanzig Grad waren, hat es sich in der Nacht ziemlich abgekühlt. Aber spätestens wenn der goldene Morgen die Nacht ablöst, ist die Kühle vergessen.

Trekking-Eifel

Die vier verschiedenen Stationen sind so angelegt, dass man von der Einen zur Anderen wandern kann und sich so ein Rundweg durch die Eifel ergibt. Allerdings müsst ihr Zelt und Ausrüstung dabei natürlich von Tag zu Tag mit tragen. Wie viel ihr am Ende für euren persönlichen Ausflus mitnehmt, hängt natürlich von euch ab. Wir haben eher „Glamping“ (Luxus Camping) gemacht. Am Ende des Beitrages findet ihr zur Orientierung meine Packliste für eine Nacht.
Die Startpunkte der Wege zu den Camps lassen sich übrigens auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen. Der Weg beträgt etwa fünf Kilometer und wir haben mit Pausen etwa eine Stunde gebraucht. Bei „Land in Sicht“ geht es einige Meter bergauf, die sich durch das Gepäck nach deutlich mehr anfühlen. Aber auch als Sportmuffel lässt sich die Strecke gut zurücklegen.
Trekking-Eifel ist für jeden kleinen und großen Naturfreund geeignet und holt dich auf jeden Fall aus deinem Alltag.

 

Hier geht es zur Packliste Trekking Eifel

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