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Kleiderschrankminimalismus

Ein Outfit ist dann chic oder cool oder beides, wenn es die Selbstachtung der Person wiederspiegelt, die sie im Moment des Ankleidens für sich selbst empfunden hat. Es wirkt nicht verkleidet, nicht bemüht, aber auch nicht wahllos zusammengestellt.“ (Yamina De Leone, Anziehend)

Minimalisus ist laut Duden die „bewusste Beschränkung auf ein Minimum, auf das Nötigste“. Ich kannte den Begriff im Bezug auf Einrichtungsstile: Helle Räume, wenige ausgewählte Möbel, dafür viel Raum. Dass ich diesem Stil nicht gerade abgeneigt bin, kann man bestimmt schon erahnen, denn auch der Blog heißt Clean Lines. Soweit so gut, aber Kleiderschrankminimalismus? Das erste Mal bin ich dem Thema durch den Youtube-Kanal MoinYamina begegnet. Es geht darum seine Garderobe soweit zu minimieren, dass man nur noch eine geringe Anzahl an Kleidungsstücken hat und diese im Idealfall nur noch Lieblingsteile sind. Dabei geht es nicht um feste Zahlen, sondern mehr um den Wert und der Qualität und nicht den Preis eines einzelnen Teils.

Habe ich viel Kleidung? Mein Freund sagt ja, ich denke, dass ich für alle Anlässe etwas finden kann. Aber was ist viel und was ist wenig? Schaut man sich auf Pinterest, Instagram und Youtube um, dann präsentieren kleine und große Mädchen ihre großen Ikea Schränke mit vollen Schubladen und Kleiderstangen. Vergleiche ich meinen Kleiderschrank damit, dann hab ich weniger. Trotzdem bin ich schon seit einiger Zeit der Meinung, dass ich nicht mehr brauche, sondern eher das Richtige. Manche Stücke sind noch optimierbar, andere schon perfekt. Kommt etwas Neues dazu, dann kann das Alte weichen.

Beim Recherchieren zum Thema Minimalismus habe ich viele sehr ordentliche und aufgeräumte Kommoden und Kleiderstangen gesehen bei denen der Besitzer stolz die Anzahl der wenigen Kleidungsstücke, die er noch besitzt, verkündete. Ich finde das sehr bewundernswert, aber ich möchte das so für mich nicht genau so umsetzen. Allerdings habe ich einige Sachen gelernt, mit denen ich meinen Kleiderschrank optimieren möchte:

  • Kenne deine Farben
    Welche Farben trägst du gerne? Welche Farben möchtest du gerne tragen? Welche Farben passen dazu? Erstelle dir mit den Antworten zu diesen Fragen deine eigene Farbpalette, in der du dich wohlfühlst. Andere Farbakzente sind natürlich auch erlaubt, aber ich gestehe dir auch ein, dass du nichts mehr in lila kaufen solltest (egal was gerade Trendfarbe ist).
  • Du trägst es nicht? Dann weg damit!
    Ehrliches aussortieren ist ebenfalls sehr wichtig. Und noch wichtiger: Hast du das Blümchenkleid nicht getragen, weil du keine Muster magst, dann brauchst du auch kein weiteres Blümchenkleid kaufen. Die aussortierten Sachen kannst du an Freunde verschenken, verkaufen oder tauschen, beim (Mädchen)Flohmarkt loswerden, über Kleiderkreisel anbieten oder Spenden.
  • Qualität macht den Unterschied
    Der Pulli kratzt, ist aber wunderschön? Besser nicht kaufen. Achte auf die Materialien und kenne die Zusammensetzung und Herstellungsart! Welches Material eignet sich gut im Winter? Welches im Sommer? Speziell für dieses Thema empfehle ich das E-Book von Yaminah. Es ist unglaublich informativ, toll geschrieben und für einen kleinen Preis bei Amazon erhältlich.
  • Überlege dir welcher Stil dir gefällt und wie du mit Mode deine Persönlichkeit unterstreichen möchtest oder was du nicht willst. Hast du noch kein Bild im Kopf kannst du durch Zeitungen blättern oder bei Pinterest Collagen erstellen. Auch Prominente können als Inspirationsquelle dienen.
  • Geh in deinem Kleiderschrank shoppen
    Du hast das Gefühl, dass du unbedingt etwas Neues brauchst? Dann schau dich doch erst mal in deinem Kleiderschrank um und kombiniere vielleicht einen Pulli mit einem Kleid, um so einen neuen Rock zu haben. Schau dir deine Sachen genau an und überlege welche neuen Kombinationen du kreieren könntest.
  • Zu overdressed? Zu underdressed?
    Wer hat diese Regeln eigentlich aufgestellt? Wenn du etwas tragen willst, dann tu es!
  • Kenne die Teile, die dich zur Superheldin machen
    Kleidung kann eine magische Eigenschaft haben, die dich stärker, selbstbewusster oder auch unsichtbar macht. Kenne diese Teile und nutze sie an den Tagen an denen du sie brauchst.

Die Bilder zu diesem Post sind das Ergebnis meiner „Geh in deinem Kleiderschrank shoppen“-Aktion. Seit Zwei Monaten habe ich keine Kleidung mehr neu gekauft. Ich nenne das meine Shoppingdiät. Manchmal beschleicht mich das Gefühl, dass ich etwas Neues brauche, aber je mehr ich neu kombiniere desto mehr merke ich welche Teile wirklich gut sind und welche ich austauschen möchte. Wer sich intensiver mit dem Thema Kleidung, Qualität und Stil auseinandersetzen möchte, dem kann ich wirklich das Buch Anziehend empfehlen.

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Viel Spaß beim Kleiderschrank optimieren!

 

Details:

Mantel – Mango (aus dem letzten Jahr, aber fast identisch) hier
Ohrringe – Asos ähnliche hier oder hier
Uhr – Daniel Wellington
Schuhe – Tamaris (aus dem letzten Jahr, aber fast identisch) hier

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