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Erfahrungbericht I

Ich kann mich noch sehr genau erinnern, wie ich meine Diagnose bekommen habe. Im Sprechzimmer saß ich auf einem Stuhl und konnte aus dem vierten Stock auf das Parkhaus des Krankenhauses schauen. Ich hatte den vermischten Geruch von Zahnarzt und Krankenhaus in der Nase und ein flaues Gefühl im Bauch. Neben mir auf dem Stuhl, auf dem sonst die Eltern der jungen Patienten sitzen, war meine beste Freundin. Wir hatten am heutigen Tag schon einige Runden durch das Krankenhaus gedreht und ich habe verschiedene Aufnahmen und Tests hinter mich gebracht. Ruhig erzählt mir der Arzt, dass ich insgesamt dreimal operiert werden sollte, weil mein Kiefer eine Fehlstellung hat. Dreimal (?!) Wer wird denn gleich dreimal operiert, dachte ich mir und brach in Tränen aus. Damals war ich dreiundzwanzig Jahre alt, mitten im Praktikum und kurz davor ein weiteres, sechsmonatiges Praktikum bei einem Dax-Unternehmen zu beginnen, um danach meine Bachelorarbeit zu schreiben und dann voll durchzustarten. Wie bitte sollte ich da drei Operationen und die dazugehörige Behandlung unterbringen? Immerhin wollte ich für alle meine Vorhaben jeweils die Stadt wechseln. Und wir wollen gar nicht von der Zahnspange sprechen! Wer nimmt denn eine junge Erwachsene mit Zahnspange ernst? Irgendwie fühlte sich das alles an wie der sprichwörtliche Faustschlag in das Gesicht.

Heute, zwei Jahre später, habe ich fast alles hinter mich gebracht und mir steht nur noch die dritte und „kleinste“ OP bevor. Damals hatte ich so viele Fragen im Kopf. Und was macht unsere Generation, wenn wir etwas nicht kennen? Wir googeln es! Jawohl, so habe ich das auch gemacht. Allerdings sind bei mir damals noch viele Fragen offen geblieben. Ich hätte damals gerne einen ausführlichen Erfahrungsbericht gelesen. Daher versuche ich einen solchen für alle, die die Reise noch vor sich haben, zu schreiben. Bitte beachtet: Alle Informationen und Beschreibungen gebe ich nach bestem Wissen und Gewissen wieder, aber ich habe keine medizinische Ausbildung. Stellt die Fragen, die euch interessieren, unbedingt auch deinem Arzt! Dieser kann dir fundiert und fachlich antworten.

Meine erste Operation war eine chirurgische Gaumennahterweiterung (GNE) im Oberkiefer. Dieser war, obwohl er als ich vierzehn Jahre war bereits geweitet wurde, zu schmal. Ob das nun daran liegt, dass die Behandlung nicht richtig durchgeführt wurde, lässt sich heute nicht mehr nachvollziehen. Es ist nun eben so, wie es ist, beziehungsweise war. Dadurch passte der Ober- nicht zum Unterkiefer und das sollte zuerst gerichtet werden. Wie ich bereits erwähnt habe, geht das, wenn man jung ist, ohne OP. Das liegt daran, dass der Knochen dann noch formbar ist. Wenn man das Erwachsenenalter erreicht, dann verknöchern die zuvor formbaren Teile. Um den Oberkiefer weiten zu können, müssen also erst die Verknöcherungen mittels der GNE „gelöst“ werden und „gelöst“ ist hierbei eine schöne Umschreibung für aufgesägt. Das klingt brutal, ist es bei der OP wahrscheinlich auch, aber ihr bekommt davon nichts mit. Nur die Vorstellung ist eben gruselig.

Etwa eine Woche vor der OP habe ich ein „Gerät“ in den Oberkiefer eingesetzt bekommen, welches direkt unter dem Gaumen sitzt und an jeweils einem der hinteren Backenzähne befestigt ist. Ihr müsst euch vorstellen, dass das wie eine Art Metallring ist, der über euren Zahn gestülpt wird. Dazwischen verläuft ein Bogen direkt an eurem Gaumen entlang. In der Mitte dieses Bogens befindet sich Mechanik, mit der der Kiefer später geweitet wird. Das Gerät wird speziell für euren Mundraum hergestellt. Ich empfand das Einsetzen als ziemlich unangenehm, weil es drückt und während des Anpassens einige Male aus und wieder eingesetzt wird. An dieser Stelle einen Hinweis, den ich gerne damals gewusst hätte: (Umstellen- Erst: „Ihr sprecht mit dem… Aber keine Panik! Nach einiger Zeit…“ So ist der Lesefluss besser) Keine Panik, ihr sprecht mit dem Ding die ersten zwei Wochen ziemlich undeutlich und komisch, aber nach einiger Zeit gewöhnt ihr euch daran und es wird besser! Wo wir gerade bei der Vorbereitung der OP sind: Erkundigt euch über die Präparate mit dem Wirkstoff Arnika. Ich habe die Globulis eine Woche vorher und während der Zeit täglich drei Mal eingenommen. Die Arnika Pflanze soll abschwellende Wirkung haben. Ich finde, dass es wirklich hilft, aber auch hier scheiden sich die (wissenschaftlichen) Geister.

Der Ablauf der OP kann in einem anderen Krankenhaus natürlich variieren. Nachdem ich einige Zeit vorher schon eine Vorbesprechung mit einem Chirugen sowie dem Narkosearzt hatte und ich mir einen passenden Termin für die OP aussuchen durfte, packte ich meine Tasche und mein Vater fuhr mich ins Krankenhaus. Meine Aufnahme war an einem Dienstag und ich wurde am darauf folgenden Montag wieder entlassen. Das macht 6 Tage im Krankenhaus. An dem Tag der Aufnahme fanden noch kleinere Untersuchungen statt, man wurde nochmals über alle Risiken aufgeklärt und musste zum Narkosearzt. Hier war nochmal alle Zeit der Welt für Fragen. Ich wurde dann am Mittwoch operiert. Aus der Narkose bin ich ziemlich klar im Aufwachraum aufgewacht und hatte erstmal keine Schmerzen. Die Wangen, oder wie bei mir das ganze Gesicht waren natürlich angeschwollen. Mein Accessoire für die ersten Tage war ein Verband, der wie ein X durch mein Gesicht ging. Ich meine mich zu erinnern, dass der verhindern sollte, dass das Blut in die Weichteile läuft, aber da bin ich mir nicht mehr ganz sicher. Falls ihr euch fragt, wo die Naht entlanglief: Im Mund-Innenraum, am Lippenbändchen einmal die ganze Zahnreihe entlang. Die Fäden waren ganz weich und nicht starr, so wie ich es von der Entfernung meiner Weisheitszähne kenne. Ihr werdet sie kaum merken. Wenn die Schwellung nach ein paar Tagen zurückgeht, könnt ihr vorsichtig eure Lippe mit den Fingern anheben und sie anschauen. Außerdem ist es später ratsam zu überprüfen, ob sie schön sauber sind und sich keine Essensreste dort abgesetzt haben. Ein entzündeter Faden macht nämlich keinen Spaß! Aber Achtung: So ein leicht milchiger Film um die Fäden ist normal und hilft bei der Heilung. Nicht wegbürsten!!! Ihr werdet im Krankhaus außerdem eine medizinische Mundspülung (zum Beispiel Meridol Med) bekommen. Denn ihr könnt mit einem geschwollenen Mund natürlich nicht so gut die Zähne putzen wie sonst. Deswegen benutzt ihr diese Lösung, um eure Zähne zu schützen und die Wunde schön sauber zu halten. Bei längerem Gebrauch werdet ihr übrigens temporär euren Geschmackssinn verlieren. Sobald ihr den guten Stoff absetzt, kommt dieser aber ganz fix wieder. Bei mir hat es keine zwei Tage gedauert. Also nicht wundern, wenn ihr auf einmal exorbitant viel Salz auf euer Essen streut!

Etwas, was dich bestimmt interessiert, sind die Schmerzen. Jeder hat ein anderes Schmerzempfinden. Ich kann nicht so gut mit Schmerzen umgehen, aber das hier war wirklich erträglich. Ihr bekommt im Krankenhaus zunächst flüssige Schmerztropfen (zum Beispiel Novalgin) und später (wenn ihr wollt) auch Tabletten. Nach dem ich aus dem Krankenhaus entlassen war, habe ich dann nur noch bei Bedarf Schmerzmittel genommen. Vor den Schmerzen braucht ihr also keine große Angst haben. Nur die Schwellung sowie die „Wunde“ im Mund sind natürlich unangenehm. Aber spätestens wenn die Fäden (ab ca. 10 Tagen nach OP) gezogen werden, habt ihr es geschafft.

Im Krankenhaus bekommt ihr nach dem Eingriff natürlich flüssiges Essen, also Suppe. Bei mir gab es morgens, mittags und abends drei Schälchen mit süßen und salzigen Suppen. Mir war am Ende so elend von den immer gleichen Suppen, dass ich meinen Besuch bat, mir Babybrei mitzubringen. In meiner Krankenhauszeit habe ich eine große Liebe für Hipp Banane-Apfel-Pfirsich entwickelt! Ich werde aber wahrscheinlich noch einen eigenen Blogpost zum Thema Essen schreiben, da dies hier den ohnehin schon langen Beitrag sprengen würde. Fragt aber auf jeden Fall die Pflegerinnen und Pfleger, was ihr essen dürft. Stichwort Milchprodukte: Früher hat man Patienten geraten in den ersten Tagen nach der Operation im Mundbereich keine Milchprodukte, aufgrund der Milchbakterien, zu verzehren. Euer Essen im Krankenhaus wird keine Milchprodukte enthalten, auch wenn es vielleicht so aussieht. Ich habe damals extra nachgefragt. Ihr solltet euch also besser nicht an Tag zwei mit Joghurt oder Eis belohnen. Aber selbst die Experten sind sich da nicht einig. Ich habe vorsichtshalber darauf verzichtet.

Wie man sich bestimmt vorstellen kann, wollte ich so schnell es geht wieder aus dem Krankenhaus heraus. Leider hat mein Kreislauf am ersten Tag nach der OP nicht so richtig mitgespielt. Wem es ähnlich geht, folgende Tipps: Trinkt ausreichend Wasser! Ich weiß, gerade am Anfang fällt das Schlucken schwer und tut vielleicht weh, aber zwingt euch notfalls zum Trinken, denn ansonsten spielt auch euer Kreislauf nicht mit und der Krankenhausaufenthalt wird (unnötig verlängert) länger als nötig. Außerdem versucht nicht die ganze Zeit zu liegen, sondern aufrecht zu sitzen. Auch das bringt den Kreislauf in Schwung! Nach den ersten Tagen könnt ihr auch ein bisschen spazieren gehen. Natürlich müsst ihr euch immer bei der Station abmelden, dass ihr kurz zum Kiosk oder ähnliches geht. Diese kleinen Spaziergänge helfen euch beim Genesen! Wie bereits gesagt, ich durfte das Krankenhaus nach sechs Tagen verlassen. Die Fäden wurden mir, glaube ich, zwei Wochen nach der OP gezogen. Zwei sind schon beim abendlichen Zähneputzen von allein abgegangen. Das ist ein gutes Zeichen! Das Fädenziehen ist übrigens nicht schlimm. Es zwickt ein bisschen, aber es tut nicht weh.

Relativ schnell, nachdem ich aus dem Krankenhaus gekommen bin, sollte ich jeden Tag das zu Beginn des Beitrags beschriebene Gerät „weiterstellen“. Man bekommt dazu eine Art „Minischraubenschlüssel“, der exakt in die Öffnung im Gerät passt – Quasi wie ein Schlüssel in das passende Schloss. Ich wurde vorher schon von meinem Arzt vorgewarnt, dass man das nur sehr schwer ohne fremde Hilfe machen kann. Ich habe es ausprobiert und bin tatsächlich kläglich gescheitert. In der ganzen Zeit, genau 36 Tage, habe ich meist meinen Freund diese Aufgabe übernehmen lassen. Hat man einmal verstanden, wie es funktioniert, geht es ganz fix. Ich kann euch übrigens empfehlen immer abends zu drehen! Durch die Drehung wird der Oberkiefer, der durch die OP gelockert wurde, ein Stück weiter auseinandergedrückt. So weitet sich das alles mit der Zeit. Es entsteht ein Druck, der gerade in der Anfangszeit deutlich spürbar ist. Dreht also abends bevor ihr ins Bett geht, damit ihr nicht tagsüber den Druck spürt. Morgens war dann wieder alles okay. Bei mir hat es in etwa zwei Wochen gedauert, in denen jedes Drehen ziemlich unangenehm war. Danach habe ich es fast nicht mehr gespürt. Als ob mein Kiefer kapituliert und der Dehnung nachgegeben hätte.

In meinem Badezimmer hing zu der Zeit eine Tabelle, in der ich jeden Tag ein Kreuz gesetzt habe, wenn ich gedreht hatte. So konnte ich meinen Fortschritt sehen. Durch das Drehen oder Weiten entsteht zwischen euren Schneidezähnen eine Lücke. Ich bin nach der OP schon mit einer kleinen Lücke aufgewacht. Am Anfang sieht das noch ganz niedlich aus, aber am Ende hätte da ein weiterer Schneidezahn reinpassen können und das war alles andere als süß! Ich habe insgesamt 36 Mal gedreht, was umgerechnet 7 Millimeter sind, um die mein Oberkiefer jetzt breiter ist. Das ist immerhin mehr als ein halber Zentimeter!!! Kein Wunder also, dass die Lücke immer größer wurde. Sobald die Dehnungsphase abgeschlossen war, sind die Schneidezähne aber von selbst wieder ein bisschen aufeinander zu gewandert. Als dann die Brackets geklebt wurden, ging es dann ganz fix und meine Zahnlücke war wieder verschwunden. Gerade in der Dehnungsphase kannst du wirklich jeden Tag einen Unterschied im Spiegel sehen. Ich habe während der ganzen Behandlungen Fotos mit meinem Handy gemacht und sie in einem Ordner auf meinem Handy gespeichert. Auch so kannst du deinen Fortschritt dokumentieren und dich selber motivieren!

Kommen wir zu einem Punkt, der meiner Meinung nach eine tatsächliche Beeinträchtigung im Alltag bedeutet: Das Essen. Vorab: Ich liebe Essen. Wenn du bei dem Thema nicht so passioniert bist, dann wird das eventuell ein weniger großes Problem sein. Ich hatte während der Zeit des Weitens und auch danach ziemliche Probleme beim Kauen. Ich konnte nichts abbeißen, da sich meine Schneidezähne wie Butter angefühlt haben. Zudem waren sie sehr schmerzempfindlich. Abbeißen war demnach unmöglich. Auch kauen ging nicht, da mein Ober- überhaupt nicht zum Unterkiefer gepasst hat und es somit zumindest gefühlt keine Kaufläche gab. Demnach konnte ich kein Brot, Brötchen oder Toast essen. Im Prinzip war alles, was eine feste Konsistenz hat, über Monate unmöglich. Smoothies, Suppen, Brei, Püree und Nudeln waren angesagt. Das hat mir oft im Alltag ziemlich die Laune verdorben. Denn irgendwann hat man darauf einfach keine Lust mehr. Aber über Rezeptideen für Leute, die Schwierigkeiten beim Kauen haben, schreibe ich, wie schon erwähnt, nochmal einen anderen Blogpost.

Zum Abschluss möchte ich sagen, dass es bestimmt Tagen geben wird, an denen das alles gar nicht so schlimm ist. Aber du wirst auch Tage haben, an dem du einfach nicht mehr weitermachen willst, weil du Schmerzen hast oder dich einfach nicht gut fühlst. Mein Motto war und ist: Augen zu und durch. Wenn du am Ende angekommen bist, dann bist du nicht nur „gesund“, sondern an der ganzen Sache auch gewachsen. Es ist unangenehm, aber nicht nicht machbar! Wie so vieles ist auch das nur eine Frage der Einstellung.

Falls du noch eine Frage hast, dann kannst du gerne hier kommentieren oder mir eine Email an kontakt@cleanlines.de schreiben. Nächste Woche folgt dann der Bericht zu meinem zweiten Eingriff, der sagitalen Spaltung. Da klingt der Name schon nach richtig viel Spaß, oder? Falls dich das Thema Zahnspange als Erwachsener interessiert, dann kann ich dir folgende Blogposts ans Herz legen:

Mein Geheimnis (Erfahrungsbericht und „coming out“ 😉 ) und ein FAQ, was die meistgestellten Fragen zur Zahnspange und Behandlung beantwortet.

Hier gehts zu Teil 2!

8 Kommentare

  1. […] die Zeit. Zumindest habe ich mir das immer eingeredet. Zum Ende meines Bachelors habe ich dann die Diagnose bekommen und konnte damals nur ahnen, dass die nächsten zwei Jahre etwas holprig werden würden. […]

  2. Jennifer
    30. März 2017
    Antworten

    Hallo 🙂 Ich bin durch Zufall auf deinen Artikel gestoßen und muss mich wirklich dafür bei dir bedanken..ich habe schon so viele Schauergeschichten gehört doch mit dem Beitrag hast du mir Mut für meine GNE nächsten Freitag gemacht. Alles Liebe und Danke

    • 31. März 2017
      Antworten

      Vielen Dank für deine lieben Worte. Ich drücke dir die Daumen, dass alles gut verläuft! 🙂

  3. 11. November 2016
    Antworten

    Ja das mit dem Eincremen kenne ich, alleine das Waschen dort fühlt sich komisch an. Wie lange hat es bei dir gedauert bis du wieder etwas fühltest? Ich überlege langsam einen Neurologen aufzusuchen 🙁

    • 12. November 2016
      Antworten

      Fünf Monate bis es langsam besser wurde, aber es hat vorher schon ab und zu mal gekribbelt. Aber jetzt nach Sechs Monaten sind auch erst etwa 20% wieder da. Also die größte Fläche ist noch taub. Ich glaube ein Neurologe ist in solchen Fällen eine gute Wahl! Ich warte mal ab, wie sich das bei mir noch so entwickelt.

  4. 10. November 2016
    Antworten

    Oh weh 🙁 So was klingt bestimmt nicht gut! Wie toll, dass du schon fast alles hinter dir hast! Ich hatte (hier in Bonn) vor fast zwei Jahren auch eine OP im Kieferbereich, da ist was schief gelaufen und bis heute habe ich kein Gefühl in einem Teil meines Kinns. Natürlich habe ich auch viel darüber Gegoogelt, doch nach Krankheiten zu Googeln ist nicht immer die beste Idee 🙂

    • 11. November 2016
      Antworten

      Leider ist das wohl bei Kieferoperation „relativ“ häufig, weil dort viele Nerven verlaufen, Ich hatte nach meiner letzten OP einen ziemlich großen „blinden“ Bereich vom Mund abwärts bis zum Kinn, Ziemlich lange konnte ich nichts auf meiner Unterlippe spüren. Das war ziemlich unangenehm. Ich hatte beim Gesicht eincremen immer das Gefühl, dass ich eine fremde Person eincreme. Ich hoffe dein Bereich ist nicht zu groß! Bei mir kommt gerade ganz zaghaft an einigen Stellen das Gefühl wieder. Ich hoffe du hast alles gut überstanden <3

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