Hi, ich bin Anna!

Hi, ich bin Anna und das sind meine virtuellen vier Wände. Viel Spaß beim Stöbern!

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Don’t stress out!

Ich bin ein aktiver Mensch: Überlegen, planen und durchführen. Stillstand fühlt sich irgendwie immer nach Strafe an. Die Kehrseite der Medaille ist Stress: Zum Einen, weil ich zu viel tun habe und zum Anderen, weil viel zu viele Gedanken in meinem Kopf herumschwirren. Stress fühlt sich wie ein erdrückendes Gefühl an, dass auf meiner Brust liegt, sodass alles in mir irgendwie eingeengt und zusammengedrückt wirkt. Es scheint so als ob man gar nicht mehr richtig klar denken könnte. Entweder sind die Gedanken auf ein bestimmtes Thema fokussiert und man kann sich auf nichts anderes mehr konzentrieren. Oder es ist genau andersherum und der Gedanke, den man jetzt am wichtigsten verfolgen sollte, verschwimmt immer wieder im Gedankenwirrwarr.

Für dieses Jahr beziehungsweise für meine Zukunft habe ich mir vorgenommen, mich nicht mehr von so vielen unnötigen Sachen und Gedanken stressen und einfach mehr auf mich zukommen zu lassen. Um der Sache mal etwas auf den Grund zu gehen habe ich versucht, die verschiedenen Arten von Stress die mich alltäglich plagen zu bestimmen. An dieser Stelle möchte ich noch anmerken, dass ich grundsätzlich kein Experte in psychologischen Angelegenheiten bin und die Eingrenzungen nicht auf wissenschaftlichen Ergebnissen beruhen, sondern Ergebnis meiner subjektiven Wahrnehmung sind.

Zwischenmenschlicher Stress

Ich mache mir oft viel zu viele Gedanken darüber, ob jemand etwas falsch verstehen könnte oder ob ich einen Menschen, den ich sehr gerne mag, verletzt habe. Ich versuche immer, es allen Menschen in meinem Umfeld recht zu machen und sie nicht zu enttäuschen. Besonders, wenn ich Verabredungen absagen muss, wird es problematisch. Wenn ich das Gefühl habe, dass mein Gegenüber meine Gründe eventuell nicht nachvollziehen kann, fällt es mir oft schwer, offen darüber zu sprechen. In diesen Situationen habe ich ein schlechtes Gewissen und weiß nicht wie ich mich verhalten soll. Und genau das verursacht bei mir emotionalen Stress. Dabei ist es doch so: Keiner deiner guten Freunde wird sich von dir abwenden, weil du eine Verabredung abgeagt hast. Natürlich sollte sich das nicht häufen, aber es ist durchaus legitim etwas abzusagen, wenn man sich nicht gut fühlt. Dafür muss man keine schwere Grippe oder Migräne vortäuschen. Manchmal braucht man einfach plötzlich eine kurze Pause und Zeit für sich, weil man einen stressigen Tag hatte. Hör auf dein Bauchgefühl und nehme dir diese Zeit ganz egal welche Pläne du vielleicht ursprünglich hattest.

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Zukunftsstress

Was mache ich heute? Was in einem Jahr? Habe ich mich richtig entschieden? Muss ich mich für irgendwas bewerben? Habe ich den Semesterbeitrag schon bezahlt? Was mache ich bald beruflich? Sollte ich noch ein Praktikum absolvieren? Was könnten Leute von meinem Lebenslauf halten? Muss ich eigentlich schon Kurse für das neue Semester wählen? Bekomme ich später überhaupt einen Job? Habe ich aktuell eine Deadline verpasst? Fragen über Fragen, die mir täglich im Kopf rumschwirren und das ist sogar nur eine Auswahl der tatsächlichen Anzahl.

Ich habe zwar keine Antwort zu jeder dieser Fragen (außer das mit dem Semesterbeitrag, den hab ich nämlich schon bezahlt), aber ein Motto das mir sehr hilft und mich seit dem Abitur begleitet:

Am Ende wird alles gut, wenn es nicht gut ist, ist es nicht das Ende. – Oscar Wilde

Vertraut darauf, dass am Ende alles Sinn macht und sich alles fügt. Wenn mich der Zukunftsstress zu sehr plagtrufe ich mir diesen Satz in mein Gedächtnis und fasse wieder Mut.

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Existenzieller Stress

Eine besondere Art des Zukunftsstresses ist der existenzielle Stress. Dabei geht es aber nicht darum, was in der Zukunft passieren könnte, sondern was gleich heute oder morgen passieren kann und einen aus der Bahn wirft. Wenn zum Beispiel das Auto kaputt geht, auf das man im Alltag angewiesen ist, oder die Waschmaschine kaputt geht und das Geld für eine neue fehlt. Was passiert, wenn ich meinen Job verliere oder mein Vertrag nicht verlängert wird? Je älter ich werde, desto häufiger klopfen diese Ängste auch an meine Tür. Ich will mir gar nicht vorstellen wie sich die Angst potenziert wenn man selbstständig ist, für eine Familie sorgen muss oder Kredite abbezahlt. Auch hier hilft natürlich das Vertrauen darauf, dass alles gut wird. Gerade in diesen Momenten darf man nicht vergessen, dass man nicht alleine ist. Freunde und Familie stehen einem auch in schweren Zeiten zur Seite und gemeinsam lassen sich Lasten besser tragen.

Selbststress

Man ist nie mit sich selbst zufrieden. Dieser Umstand wird gerne damit erklärt, dass die Gesellschaft daran schuld sei und da möchte ich auch gar nicht widersprechen. Die einzige Person, die diesen Stress jedoch von dir nehmen kann bist nur DU selbst.

Akzeptiere dich wie du bist oder ändere etwas! Stress dich nicht mit dem Ist-Zustand, denn das macht dich auf lange Sicht nur unzufrieden und im schlimmsten Fall sogar krank. Schau auf das, was du schon erreicht hast, statt dich über einzelne schlechte Noten zu ärgern (daran muss ich auch dringend arbeiten). Man kann natürlich etwas unfair oder gemein finden, aber nimm dir die Zeit und sag dir selbst, dass du stolz auf dich bist und auch mal was schief laufen kann. Das alleine minimiert den Stress meistens schon.

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Erfolgsstress

Neben dem unnatürlichen Streben unserer Generation nie mit sich selbst zufrieden zu sein, wird auf der anderen Seite von uns erwartet, dass wir stets erfolgreich sind. Gymnasium, Abitur, Studium, Manager. Der Weg ist von der Gesellschaft vorgezeichnet, wir hetzen hinterher und bei Misserfolgen stellt man dann alles in Frage.

So muss es natürlich nicht sein, aber es verdeutlicht, warum man sich dazu gezwungen fühlt erfolgreich zu sein. Dabei sind Schlenker im Lebenslauf nicht immer negativ, sondern machen eine Person erst interessant! Schau dir mal die Lebensläufe von Personen an, die in dem Bereich arbeiten, den du anstrebst. Du wirst überrascht sein welche Umwege manche gegangen sind!

Man bekommt keinen Preis dafür immer der oder die Beste gewesen zu sein. Bestleistungen definieren nicht dein Wesen, aber Worte und Taten schon.

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Was-Andere-Denken-Stress

Die Frage, was andere über dich denken könnten, spuckt sicherlich in jedem von uns. Was denken meine Eltern, wenn ich meine Ausbildung abbreche? Was denken meine Freunde, wenn ich mich entscheide wegzuziehen? Was denkt mein Partner, wenn ich diese eine Sache verändern will? Was denken die Leute in dem Raum über meine Kleidung? Welchen Eindruck mache ich gerade? Was denken die Leute von dem was ich sage?

Du bist deines eigenen Glückes Schmied und am Ende des Tages musst du mit deinen Entscheidungen leben. Tu, was du für dich richtig hältst, denn nur dann kannst du damit glücklich werden.

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 Partnerstress

Jeder kennt diese eine Beziehung, die einfach nicht gesund ist. Entweder ein Partner, ein Exfreund oder die Beziehung einer Freundin. Ich hatte auch schon das Glück eine Beziehung führen zu dürfen, die schon von Anfang an zum Scheitern verurteilt war und damit jede Menge stress verursacht hat.

Allerdings kann man auch Partnerstress ohne Partner haben. Manche setzten sich so sehr unter Druck einen Partner zu finden, dass es kein anderes Thema für sie gibt und der vermeintliche Misserfolg noch mehr Stress verursacht.

An dieser Stelle ist es schwer einen Rat zu geben. Ich glaube es ist das wichtigste in sich selbst hinein zu hören und zu überlegen, ob das Positive oder das Negative in der Beziehung überwiegt. Gibt es zu viele „aber“ oder hält dich nur die Länge der Beziehung oder die Angst davor alleine zu sein davon ab die Beziehung zu beenden, dann solltest du einen Schlussstrich ziehen. Keine Beziehung, die einem mehr Stress als Gutes bringt ist eine gesunde Beziehung und gut für dich.

 Freizeitstress

Montag Yoga, Dienstag Kaffeetrinken mit Tina und abends der Geburtstag von Lisa, Mittwoch Essen mit Laura und Tom, Donnerstag packen und am Freitag nach der Arbeit für ein Wochenende nach Amsterdam – ich bin so im Stress! Für manche mag das eine normale Woche sein und keinen Stress bedeuten, aber ich habe für mich festgestellt, dass ich entspannter bin, wenn meine Woche weniger vollgepackt ist. Ich brauche Zeit zum Atmen, damit ich kreativ sein kann. Welches Maß das richtige ist, muss jeder für sich selbst rausfinden. Plane dir immer auch ausreichend Zeit für dich selbst ein und tu das, was dir gut tut.

Stress scheint so eine Art moderne Krankheit zu sein, die unsere Gesellschaft fest im Griff hat. Dabei darf man aber nicht vergessen, dass Stress nicht notwendig ist und krank machen kann. Jeden von uns bewegen andere Sachen und jeder hat andere Dinge, die er mit sich herum trägt. Ich hoffe ich konnte euch dabei helfen herauszufinden, was euch persönlich Stress verursacht. Denn zu wissen, was genau einen stresst ist der erste Schritt ihn auch wieder loszuwerden. Welche Art Stress plagt euch denn am meisten? Hinterlasst mir doch einen Kommentar, ich freue mich auf eure Antworten!

 

Die Bilder sind an einem Sonntag im Januar entstanden. Das war der einziger Tag in diesem Winter an dem ein bisschen Schnee lag. Ich hatte schon länger die Idee für diesen Post in Kombination mit den Bildern, aber ich wollte so lange an dem Text arbeiten bis ich zufrieden bin. Qualität braucht manchmal ein bisschen mehr Zeit 🙂 Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Lesen!

 

Cape – Topshop (ähnliches hier)
Mütze – Barts (ähnliche hier)
Lederjacke – Zara (ähnliche hier)
Schwarze Jeans – Asos (ähnliche hier)

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