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Der Ausbruch

Sie ketteten uns aneinander und sperrten uns in eine Zelle. Das Licht ging aus und fast zeitgleich fiel die Tür mit einem lauten Knall ins Schloss. Ein Gefühl von Nervosität und Abenteuer hatte mich gepackt und eins war mir klar: Wir wollen es hier zusammen raus schaffen!

Was klingt wie einer meiner geliebten Psychothriller, ist mein Erfahrungsbericht zu einem Escape Game. Ich hatte im Radio davon gehört und war sofort begeistert. Das Prinzip ist simpel: Man erhält ein Thema, wie zum Beispiel einen Gefängnisausbruch oder einen Raub, wird in einen Raum mit Requisiten gesteckt und hat für das Erreichen des Ziels nur 60 Minuten Zeit. Durch das Lösen von Rätseln, das Finden von Schlüsseln und dazu passenden Schlössern oder das Kombinieren von Hinweisen tastet man sich Schritt für Schritt näher an das Ziel heran. In unserem Fall war das der Ausbruch aus einem Gefängnis. Je nach Veranstalter besteht die „Spielfläche“ aus mehreren oder nur einem Raum.

Die auszuwählenden Szenarien haben immer eine empfohlene Personenzahl. Der Raum, den ich gespielt habe ist für 2-6 Spieler ausgelegt und die empfohlene Spielerzahl liegt bei 4. Wir haben das ganze zu zweit gemeistert und im Nachhinein dafür viel Respekt von den Spielleitern ausgesprochen bekommen. Zu zweit ist es schon kniffelig, weil man den Raum mit nur vier Händen absuchen muss (und wir waren auch noch mit Handschellen zusammen gekettet). Mit vier Spielern kann man sich sicherlich besser aufteilen – vier Spieler, vier Ecken. Wer aber auf Rätsel steht und gerne unter Druck knobelt, kann sich gefahrlos zu zweit ins Abenteuer stürzen.

Der bespielte Raum ist natürlich nicht nur mit Hinweisen gefüllt, sondern auch mit thematisch passenden Requisiten. Bei dem getesteten Veranstalter waren die Requisiten mit gelb-schwarzem Band markiert. Allerdings waren die gesuchten Gegenstände trotzdem schwer auszumachen. Im Eifer des Gefechts gehen laut Veranstalter regelmäßig auch mal Requisiten kaputt, was natürlich ärgerlich ist – also Obacht!

In der getesteten Variante haben wir nach etwa 5 Minuten Spielzeit ein Handy gefunden mit dem wir bei den „Spielleitern“ anrufen konnten, um nach Tipps zu fragen. In anderen Varianten hat man von Anfang an ein Handy, um seinen Komplizen (in dem Fall einen Spielleiter) um Rat fragen zu können. Die Spielleiter verfolgen das Spiel über Kameras, dadurch können Sie auch von sich aus in das Spiel eingreifen. Ist man mal ganz auf der falschen Fährte, dann rufen diese auch an und bringen einen auf den rechten Weg. Wie das bei eurem Szenario geregelt ist, erfahrt ihr in der kurzen Einführung, die ihr vor dem Spiel erhaltet.

Outfittechnisch solltet ihr auf jeden Fall flache Schuhe und eine Hose oder Leggins tragen, denn es kann auch sein, dass ihr auf allen Vieren kriechen oder euch auf den Boden legen müsst. Um trotzdem nicht auszusehen als ob man gerade von der Couch kommt, habe ich eine Lederleggins zu einer einfachen, lockeren Bluse kombiniert. Für eventuelle Drinks oder ein Essen nach dem Speil hatte ich noch einen Lippenstift eingepackt, um das eher „praktische“ Outfit aufzuwerten.

Ich habe das Escape Game zusammen mit meinem Freund gespielt. Als Vorbereitung dienten uns alle Staffeln Prison Break, da wird immerhin gleich mehrmals aus dem Gefängnis ausgebrochen. Neben dem Liebsten kann ich mir das Spiel aber auch gut mit der besten Freundin oder der Mädelsgruppe vorstellen. Es gibt auch Szenarien für größere Gruppen. Diese eignen sich dann auch für Teamevents oder Geburtstage. Wir haben es anlässlich unseres Jahrestages gespielt.

Der Preis für den ganzen Spaß ist nicht gerade billig. Bei Quest Room zahlt man für die Varianten für 2-6 Spieler 100€ unabhängig von der Personenanzahl. Das macht bei einem Paar also 50€ pro Person. Das ist sicherlich kein Schnäppchen, aber es lohnt sich! Allein die Liebe zum Detail bei der Ausstattung, die Konzeption der Räume und die enge Betreuung durch den Spielleiter rechtfertigt den Preis. Zudem muss ja auch nach jeder Gruppe der Raum wieder in den ursprünglichen Zustand gebracht werden, also alles wieder versteckt werden.

Ich war und bin immer noch total begeistert von dem Konzept und kann es nur weiterempfehlen! Wir planen schon, wann wir den Smaragd-Raub spielen, dann auch wieder zu zweit und hoffentlich genauso euphorisiert und voller Adrenalin. Wen ich jetzt mit meiner Begeisterung anstecken konnte, der sollte sich schnell einen Termin beim Anbieter seiner Wahl reservieren, denn gerade an den Wochenende sind freie Termine rar. Also entweder unter der Woche gehen oder frühzeitig reservieren.

Veranstalter: Quest Rom (Köln)
Gespielte Variante: Gefängnis Ausbruch

Hier findet ihr eine Übersicht von verschiedenen Escape Games in ganz Deutschland. Vielleicht ist auch etwas in eurer Nähe dabei 🙂

 

 

Outfit:

Bluse – H&M alt ähnliche hier alternativ hier oder hier
Lederleggins – Asos Eigenmarke hier
Lippenstift – Astor Lipcolor Butter Ultra Vibrant Matt in der Farbe 018 „Pretty in Fuchsia“ hier

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